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Bergwaldprojekt (Bergwaldprojekte)

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Bergwaldprojekt

Du willst ein Zeichen setzen? Aufzeigen, dass die Berge mehr sind als Sportgerät bzw. Kulisse für den Sport. Du willst nicht nur reden sondern selbst Hand anlegen? Dann bist du bei den Bergwaldprojekten des Alpenvereins genau richtig.

Familienprojekt 2019 in Obernberg. Kinder und Erwachsene arbeiten gemeinsam im Schutzgebiet. Aufforsten, Jungbaumpflege, Schneeschimmelbekämpfung und Pflege der Lärchenwiese. (Foto: Alpenverein)
Familienprojekt 2019 in Obernberg. Kinder und Erwachsene arbeiten gemeinsam im Schutzgebiet. Aufforsten, Jungbaumpflege, Schneeschimmelbekämpfung und Pflege der Lärchenwiese. (Foto: Alpenverein)

Gemeinsam für die Bergnatur

Der Österreichische Alpenverein bietet mit dem „Bergwaldprojekt des Alpenvereins“ Freiwilligen eine Woche lang die Gelegenheit, - in enger Zusammenarbeit mit den Waldbesitzer*innen, Landwirtschaftbetreibenden, mit Fachleuten der Landesforstdienste, der Bezirksforstinspektionen, der Wildbach- und Lawinenverbauung - verschiedenste Maßnahmen umzusetzen, welche die Naturnähe, Stabilität und Vitalität des Bergwaldes verbessern

Familienprojekt Sölkäler (Steiermark) 2019. Kinder und Erwachsene arbeiten gemeinsam auf den Almen, um die Weidequalität zu verbessern. (Foto: Alpenverein)zoom

Dieses Umweltprojekt findet bei den Mitgliedern - aber auch in der forstlichen Öffentlichkeit und bei vielen Waldbesitzer*innen - große Aufmerksamkeit.

Waldarbeiten bei der Martinsberg Alm (Karwendel) 2019. (Foto: Alpenverein)zoom
Wegearbeit im Höllental (Raxalpe) 2019. (Foto: Alpenverein)zoom

Die Teilnehmer*innen wollen sich aber auch beim Wald und seinen Bewirtschafter*innen mit ihrem Einsatz für die Leistungen bedanken und klar machen, dass die Bergnatur für sie mehr ist als Kulisse oder Sportplatz. Der Bergwald wird Begegnungsort für verschiedenste Menschen- und Interessengruppen.

Im Einsatz für die Bergnatur. (Foto: Alpenverein)zoom
 

Das Bergwaldprojekt verfolgt vier Ziele:

  • konkrete Probleme im Bergwald durch praktische Arbeit beheben
  • die Öffentlichkeit durch breite Berichterstattung für die jeweilige Problematik sensibilisieren
  • zu den Partnern und Betroffenen (z.B. Forstbehörden, Landwirtschaftbetreibende, Grundbesitzer*innen, Jäger*innen) ein positives Verhältnis aufbauen und das gegenseitige Verständnis fördern
  • den Teilnehmer*innen eine praktische Erfahrung und einen tieferen Einblick in die ökologischen Zusammenhänge ermöglichen

Die Umweltprojekte verfolgen auch das Ziel, möglichst viele Menschen zu Multiplikatoren für die Anliegen der Bergnatur zu machen. Wir ersuchen daher um Verständnis, dass sich jede Person nur zu maximal zwei Projektwochen verbindlich anmelden kann.

Projekt Garnera Alpe 2019. Zur Erhaltung artenreicher Kulturlandschaft. Die Beseitigung von Lawinenresten/Schäden und das Ausstechen des Weißen Germers, einer giftigen Pflanze, die sich sehr stark ausbreitet und Weideflächen überwuchert, zählt zu den Hauptaufgaben. (Foto: Dietmar Denger)
Projekt Garnera Alpe 2019. Zur Erhaltung artenreicher Kulturlandschaft. Die Beseitigung von Lawinenresten/Schäden und das Ausstechen des Weißen Germers, einer giftigen Pflanze, die sich sehr stark ausbreitet und Weideflächen überwuchert, zählt zu den Hauptaufgaben. (Foto: Dietmar Denger)

P.U.L.S.-Praktikum: Pressearbeit bei Bergwaldprojekten

Der mediale Erfolg dieser Aktion im Bergwald ist dem P.U.L.S.-Projekt (Praxis. Umwelt. Leben. Sommer) zu verdanken, welches die Alpenvereinsjugend bei ihren Umweltbaustellen entwickelt hat. Dabei werden junge Leute zu „Medienprofis mit Diplom“ ausgebildet. Junge Erwachsene machen am Projekt mit und übernehmen zusätzlich gleich noch im Rahmen eines Praktikums die Pressearbeit und Dokumentation. Dafür erhalten sie ein Zertifikat des Umweltministeriums, das sie z.B. bei Bewerbungen vorlegen können. 

Das Erstaunliche dabei: Die P.U.L.S. Praktikant*innen erreichen eine äußerst breite Berichterstattung in Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Damit gewinnen alle Beteiligten – die Partner des Alpenvereins und er selbst durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, die Projektmitarbeiter*innen durch eine zusätzliche Motivation und schließlich die P.U.L.S.- Praktikant*innen durch ihre Ausbildung, Erfahrung und ein staatliches Zertifikat.

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Mehr Infos über das Praktikum hier: P.U.L.S. Praktikum

Wegearbeit im Höllental 2019. (Foto: Alpenverein)zoom
Schützt die Alpen. (Foto: Alpenverein)zoom
Steigarbeit im Höllental 2019. (Foto: Alpenverein)zoom
 

Gesamtprojektleitung:
Dipl.-Ing. Peter Kapelari | Österreichischer Alpenverein | Abteilung Hütten, Wege und Kartographie
Olympiastraße 37, 6020 Innsbruck | T +43/512/59 5 47 - 47 |  peter.kapelari@alpenverein.at

Auch der Alpenverein Südtirol (AVS) bietet eine Projektwoche an. Nähere Informationen dazu finden Sie HIER

Ein Dankeschön gilt unserem Partner:

Werner & Merz Hallein

Werner & Mertz Hallein, offizieller Partner der Bergwaldprojekte des Alpenvereins.