Kletterausflug Hofpürglhütte der Sektion Altenberg

im Rahmen des Projekts "Junge Alpinisten"

Am ersten Tag, Freitag, trafen wir uns um Punkt 14:00 Uhr am Ortsplatz in Altenberg. Nach zwanzig Minuten waren wir alle startbereit und begannen die Fahrt nach Salzburg mit zwei Autos und sieben Personen. Während der Fahrt hatte eines der zwei Autos drei Pannen. Schließlich beschlossen sie umzukehren und den Wagen fahrbereit herzurichten. Unterdessen fuhr das zweite Auto bis zum Wanderweg, der auf die Hütte führt, und die vier Personen begannen mit dem Aufstieg  zum Hofpürgl. Nachdem die erste Gruppe die Hütte bereits erreicht hatte, traf der zweite Trupp einige Zeit später ein. Da diese nun auch endlich unser Lager erreicht haben, konnten wir uns ein gutes Abendessen gönnen, welches sehr schmackhaft war. Als das Abendessen gegessen war, durften wir unser Schlaflager beziehen, welches wir auch für die erste Nacht mit vier anderen jungen Männern teilten. Das Lager bezogen, begaben wir uns wieder nach unten und ließen den Tag mit einer Reihe von Kartenspielen ausklingen. Um 21:30 Uhr mussten wir uns schließlich schlafbereit machen, da um 22:00 Uhr die Hüttenruhe beginnt und der morgige Tag auch schon um 6:00 Uhr früh.

Am zweiten Tag begann der Tag nicht wie geplant um 6:00 Uhr früh, sondern schon um 4:00 Uhr, da unsere vier Lagerkameraden von der Alpine - Klettertour  von der Bischofsmütze, die wir auch an diesen Tag, also Samstag, bestreiten wollten, nach vierzehn Stunden endlich zurückkehrten. Als auch diese sich zum Schlafen hinlegten, konnten wir noch ein wenig bis zum Weckerklingeln schlafen. Nach dem Aufstehen frühstückten wir ordentlich, damit wir die anstehende Tour mit viel Energie bewältigen konnten.  Das Frühstück beendet und den Rucksack gepackt, verließen wir die Hütte um 7:00 Uhr, um den Marsch zur Bischofsmütze anzutreten. Zwei Stunden wanderten wir, natürlich auch mit ein paar kleinen Umwegen,  bis zum Einstieg der Alpine – Klettertour. Diese Tour meisterten wir mit drei Seilschaften, was selbstverständlich seine Zeit brauchte. Nach vier Stunden hatten wir dann auch den Gipfel erreicht. Dort verweilten wir für kurze Zeit und ließen sich eine gute Jause schmecken. Kurze Zeit später kehrten wir dann auch um und begannen mit dem Abstieg. Bei diesem mussten wir zu Anfang viel Abseilen, um von den zuvor bekletterten Felsen sicher nach unten zu kommen. Um kurz vor 15:00 Uhr erreichten wir wieder die Hofpürglhütte, was gerade rechtzeitig war, da es zehn Minuten später zu regnen begann. Nachdem wir bei der Hütte ankamen, gönnten wir uns eine Suppe und ein Erfrischungsgetränk. Danach spielten wir ein paar Spiele, darunter Schach, „Hosn‘ obe“ und „Unterle auflegen“. Um 21:00 Uhr wurde noch das Fußballspiel angeschaut und nach dessen Ende, ging es ab ins Bett.

Am dritten und letzten Tag mussten wir erst um 8:00 Uhr aufstehen. Nach diesem frühstückten wir wieder ordentlich, da wir vorhatten auf den Felsen Sportklettern zu gehen. Das Frühstück beendet, begaben wir uns in unser Schlaflager, um es zu räumen. Schließlich musste es wieder für andere Gäste bereitgestellt werden. Unsere Sachen, die wir nicht für das Klettern benötigten, konnten wir in einem anderen separaten Raum unterbringen. Nachdem unsere Rucksäcke fürs Klettern gepackt waren, machten wir uns auf den Weg zu den Kletterrouten. Der Marsch dauerte diesmal nur zehn Minuten. An den Felsen angekommen, begannen wir sofort verschiedene Routen auszuprobieren. Schwierige wurden im Nachstieg versucht, von den Erfahreneren natürlich im Vorstieg, und die für uns machbaren, selbstverständlich im Vorstieg. Nach einigen Stunden wurde es uns schließlich zu kalt und wir wanderten wieder zurück zur Hütte. Dort ließen wir uns als Aufwärmung wieder eine Suppe schmecken. Diese gegessen, begannen wir unsere Sachen zusammen zu packen. Auch dieses abgeschlossen, bezahlten wir unseren Aufenthalt und verabschiedeten uns vom Hütteneigentümer und seinem Team herzlichst. Der Abstieg zum Auto dauerte diesmal nur eine viertel Stunde, da wir ein Rennen gegen die Seilbahn führten. Dies führte dazu, dass mehr nach unten gerannt als gegangen wurde. Natürlich haben wir das Rennen gewonnen, weshalb wir nach einiger Autofahrzeit einen  Zwischenstopp beim MC Donalds machten, um den Energieverbrauch zu decken. Schließlich kehrten wir alle wohlgenährt und mit neuen schönen Erinnerungen nach Hause.


Bernhard Hiebl, Alpenverein Altenberg

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